114.Deutscher Wandertag in Bad Harzburg


10 Erlenbacher Wanderer nahmen vom 14.8 bis18.8.2014 am 114. Deutschen Wandertag in Bad Harzburg teil. Nach der Anreise, haben wir gleich der Kaiserstadt Goslar einen Besuch abgestattet .In Goslar befinden sich viele bedeutende Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum. Das erste Harzer Bergwerk am Rammels Berg und die mittelalterliche Altstadt stehen seit dem Jahre 1992 auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. Tag 2 unserer Reise unternahmen wir einen Abstecher nach Bad Harzburg die sich auf den Wandertag vorbereitet. Bad Harzburg ist eine Stadt mit vielen Parks und Grünflächen. In der "Bummelallee" hatten wir die Möglichkeit, im Schatten hunderter uralter Kastanienbäume spazieren zu gehen und uns die Stände verschiedener Wander-Regionen an zuschauen. Am 3. Tag machten wir einen Ausflug nach Thale. Das wild-romantische Bodetal, der sagenumwobene Roßtrappenfelsen und der Hexentanzplatz - der Treffpunkt der Hexen in der Walpurgisnacht - sind nur einige der großen Attraktionen in unmittelbarer Nähe des Ortes. Am Sonntag fuhren wir schon  frühzeitig nach Bad Harzburg um uns den Flair den ein Wandertag hat zu geniessen.13000 Wanderer nahmen an dem Umzug teil.Es war schon ein tolles Erlebnis und wir mitten drin. Am 4. Tag stand dann wieder die Abreise an leider war der Ausflug auf den Brocken er ist der höchste Berg im Harz  wegen schlechtem Wetter nicht möglich. Sein Gipfel liegt 1141 Meter über dem Meeresspiegel und damit bereits knapp oberhalb der Baumgrenze. Das gesamte Gebiet rund um den Brocken wurde im Jahre 1990 zum Nationalpark erklärt .Wir unternahmen dann noch einen Abstecher nach Hahnenklee. Die größte Sehenswürdigkeit Hahnenklees ist die Gustav-Adolf-Kirche. Sie wurde in den Jahren 1907-1908 im nordischen Stil und ganz aus Holz erbaut. Dabei kam kein einziger Nagel zur Anwendung. Die Kirche besitzt ein markantes mehrstufiges Satteldach und ist das Wahrzeichen des Ortes und nicht zu vergessen der Liebesbankweg. Als erster und bislang einziger Harzer Wanderweg wurde der Liebesbankweg wegen seines schönen Streckenverlaufes, dem nicht alltäglichen Thema und der einzigartigen Erlebnisdichte vom Deutschen Wanderinstitut mit dem Wandersiegel "Premiumweg" ausgezeichnet. Der Besuch im Harz war einfach Super..



116. Deutschen Wandertag in Sebnitz.

 

Am ersten Tag der Anreise bestiegen wir gleich den Pfaffenstein, veraltet auch Jungfernstein, ist ein 434,6 Meter hoher Tafelberg im Elbsandsteingebirge in Sachsen. Er liegt links der Elbe bei Königstein. Der bekannteste und als Wahrzeichen des Pfaffensteins geltende Felsen ist die Barbarine, eine 43 Meter hohe Felsnadel, die jedoch 1975 wegen starker Erosionsschäden für den Kletterbetrieb gesperrt wurde. Hier kletterten wir durch enge Felsspalten über Treppen und teilweise Leitern nach oben und wurden mit einer herrlichen Rundumsicht belohnt. Am zweiten Tag fuhren wir mit der Kirnitzschtalbahn von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall der ist auch heute noch ein Erlebnis. Von dem Wasserfall aus wanderten wir zum sogenannten Kuhstall. Die als geologisches Naturdenkmal geschützte Höhle präsentiert sich dem Besucher als riesiges Felsentor, das 24 m weit durch den Berg hindurch führt. Raubritter hausten im 15. Jh. in der Burg Wildenstein. Ihre begehrteste Beute waren Rinder. Sie versteckten ihre Tiere in einer nahe gelegenen Höhle mit dem bezeichnenden Namen "Kuhstall“. Bei sommerlichen 36 Grad hatten wir uns dann ein kühles Bierchen in geselliger Runde redlich verdient. Die Stadt Sebnitz wurde am Sonntag zentrale „Wanderhauptstadt“ für das des Großereignisses. Auch unser Bundespräsidenten Herr Gauck der auf dem 116. Deutschen Wandertag in dem sächsischen Ort für das Wandern geworben und die Arbeit der Vereine gewürdigt hat war anwesend .Danach musste er von einem starkes Polizei Aufgebot gesicherte werden weil ein paar Idioten den Weg Herrn Gaucks durch die Menge der vielen Wanderer am  Marktplatz unterbinden wollten. Es war wieder ein super Umzug bei schönem  Wetter, mit bis zu 30.000 Wanderfreunden. Der Montag, unser letzter Wandertag führte uns zur Bastei dem Aussichtspunkt im Elbsandsteingebirge .Bei klarem Wetter genossen wir eine herrliche Fernsicht: Im Süden war links vom Königstein der Pfaffenstein zu erkennen, dahinter die bewaldeten Kammlinien des Erzgebirges; im Südosten sah man den Großen Winterberg; im Osten ragt das Felslabyrinth der Schrammsteine auf; im Nordosten erhebt sich der Valtenberg aus dem Lausitzer Bergland es war einfach grandios. Am Nachmittag fuhren wir dann noch mit dem alten Aufzug in Bad Schandau 52 Meter nach oben und wanderten dann auf dem Martin Luther Weg nach Ostrau wo wir einen tollen Ausblick auf die Schrammsteine hatten. Nach 4 wunderschönen Tagen mit schönen Abenden an der Elbe mussten wir dann am Dienstag wieder abreisen.    



Deutscher Wandertag 2017 in Eisenach 

Wir eine kleine Gruppe aus Erlenbach fuhren vom 28.7. bis zum 31.7.2017 zum Deutschen Wandertag nach Eisenach (Thüringen).Nach ungefähr 240 Km.Autofahrt machten wir gleich einen Abstecher in den Nationalpark Hainich und erkundeten gleich den Baumkronenpfad. Vom unteren Kronenbereich führt der Pfad auf zwei großen thematisch ausgerichteten Schleifen bis zu den Wipfeln der Bäume - und eröffnet auf 534 m Länge Einblicke in das Leben der Baumkronen. Auf 44 m Höhe gibt eine offene Plattform den Blick auf den gesamten  Hainich und das Thüringer Becken frei. Auf dem gesamten Pfad präsentieren Schautafeln Informationen und Rätsel über die Tier- und Pflanzenwelt. Wir waren begeistert. Am zweiten Tag haben wir uns die Drachenschlucht vorgenommen die Wanderung beginnt am Gasthaus Phantasie im Mariental und befinden sich am Eingang der Drachenschlucht. Der interessanteste Teil befindet sich im ersten Drittel der Schlucht – eine ca. 200 m lange Klamm, oft nur 70 cm breit. Man läuft hier z.T. auf Eisengittern unter denen ein kleiner Bach entlang rauscht, und es geht stets bergauf. Nach ca. 2,5 km erreicht man den Rennsteig und die „Hohe Sonne“ in 434 m Höhe .Dort kann man bei einer Thüringer Bratwurst und einem kühlen Bierchen die kleinen Wanderstrapazen vergessen. Die „Hohe Sonne“ ist der höchste Punkt unserer Wanderung. Nach einer Stärkung ging es weiter zur „Mosbacher Linde“ und zum „Großen Drachenstein“ dann zum Prinzenteich und zum Ausgangspunkt zurück. Mit etwa 8000 Teilnehmer zuzüglich Musikgruppen und Motivwagen bewegten sich am Sonntag der große Umzug durch Eisenach. Es war wie jedes Jahr wieder ein tolles Erlebnis. Am Letzen Tag besuchten wir noch zum Abschluss die Wartburg. Wie kaum eine andere Burg ist die Wartburg mit der Geschichte Deutschlands verbunden. Vom 4. Mai 1521 bis 1. März 1522 war Martin Luther auf der Wartburg; sein Aufenthalt sollte ein Geheimnis bleiben, daher wurde er in dieser Zeit zum „Junker Jörg“. Luthers spartanisch eingerichtetes Quartier war eine kleine Stube über dem ersten Burghof. Hier nutzte er die erzwungene Rast, um sich für künftige Auseinandersetzungen zu wappnen und um das Projekt einer Bibelübersetzung des Neuen Testaments in die deutsche Sprache zu verwirklichen. Es ist ein sehr imposantes Bauwerk, und man muss sich immer wieder wundern was die Menschen in früherer Zeit geleistet haben. Gegen Nachmittag traten wir dann wieder die Heimreise an.